Das Athen des 19. Jahrhunderts

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Ein Spaziergang durch das Zentrum Athens enthüllt eine Stadt wie aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Vom Syntagma-Platz bis zur Universität setzen wir unseren Fuß in die architektonische Schönheit neoklassizistischer Gebäude und zeitloser Denkmӓler. Und genau hier beginnen wir unseren Rundgang.

Route | Geschätzte Dauer: 3 – 4 Stunden

Unser Ausflug beginnt an der U-Bahn-Station am Syntagma-Platz, dem absoluten kulturellen Mittelpunkt Griechenlands, an dem noch immer archäologisch geforscht wird. Der Syntagma-Platz ist es, an dem grosse gesellschaftliche, politische, kulturelle und finanzielle Ereignisse des Landes stattfanden. Direkt auf der anderen Seite des Platzes befindet sich der Alte Palast, in dem heutzutage das Hellenische Parlament tagt; am vorderen Zugang liegt das Denkmal des unbekannten Soldaten. Schießen Sie ein paar Fotos, füttern Sie die Tauben und warten Sie auf die Wachablösung. Dies ist des Wartens durchaus wert.

Anschließend gehen wir die Panepistimiou-Straße entlang und bewundern das Hotel Grande Bretagne, in dem der Hauch vergangener Zeiten noch immer durch die Hallen weht. Ein paar Schritte weiter biegen wir in die Voukourestiou-Fußgängerzone ein und gelangen zum berühmten Café Zonar’s, den Spyromiliou-Citylink-Arkaden und dem Pallas-Theater. Hier legen wir in einem der hübschen Bistros am besten einen kleinen Zwischenstopp ein und delektieren uns am Geschmack französischer Makronen. In den Arkaden können wir die neuen Installationen bewundern, bevor wir zum Shopping in das Attica-Kaufhaus einfallen, in dem es unter anderem topaktuelle Kleidung, Accessoires und Kosmetika gibt.

Wir kehren zur Panepistimiou-Straße zurück und bummeln bis zum Iliou Melathron, einem Neorenaissance-Palais, in dem sich das Athener Münzmuseum befindet, das mit seiner Sammlung antiken Kleingeldes aufwartet. Bei dieser Gelegenheit besuchen wir auch einen seiner größten Schätze, nämlich das bezaubernde Gartencafé.

Wir setzen unsere Reise entlang der Panepistimiou-Straße fort, passieren die Archäologische Gesellschaft und gelangen schließlich zur katholischen Kirche St. Dionysius Areopagita, die gleich gegenüber des imposanten Gebäudes der Griechischen Nationalbank liegt.

Jenseits der Bank von Griechenland gibt es zwei weitere Gebäude, die wir uns nicht entgehen lassen sollten: Auf der linken Seite gibt es das Seprieri-Herrenhaus zu sehen, gleich gegenüber der Athener Augenklinik.

Unser nächster Halt ist die bekannte „Athener Trilogie“; drei Gebäude, die sich durch ihre überwältigende Architektur und immense historische Bedeutung auszeichnen, nämlich die Akademie von Athen, die Athener Universität und die Nationalbibliothek. Diese im 19. Jahrhundert errichteten Bauwerke sind bedeutende Zeugen des Aufstiegs Griechenlands nach der Befreiung von der ottomanischen Besatzung.

Ein Stückchen weiter finden wir das Arsakeion, ein weiteres hervorragend gestaltetes Gebäude, in dem wir, nachdem wir seinen wundervollen Eingang gebührend bewundert haben, die Bücher- und Orpheus-Arkaden besuchen können. Wir verlassen die Arkaden an der Arsaki-Straße und gelangen zum Alten Athener Pressehaus, einem der ersten öffentlichen Gebäude, die nach 1830 in Athen errichtet wurden
Anschließend kehren wir zur Panepistimiou-Straße zurück, verbringen etwas Zeit am Rex-Kino- und -Theaterkomplex, einem Ort, der sich einen Platz im Herzen vieler Athener Generationen erspielen konnte.

Nun folgen wir der Panepistimiou-Straße, passieren die traditionelle Aigaion-Bäckerei und biegen nach links in die Harilaou-Trikoupi-Straße ab. Nach 30 Meter sehen wir vor uns das Deutsche Archäologische Institut, das 1887 erbaut wurde.

Unser Bummel durch die Innenstadt Athens neigt sich nun seinem Ende zu. Wenn Sie noch einmal wiederkehren sollten, besuchen Sie unbedingt die Panepistimio-U-Bahn-Station, die Ihnen eine gänzlich andere Perspektive auf die reichhaltige Antiquitätenpalette bieten dürfte, die Athen zu einem so einzigartigen Reiseziel macht.

Und wenn Sie sich noch ein bisschen aufhalten möchten, sollten Sie Kolonaki besuchen, nach modischen Designermarken Ausschau halten und in einem der feinen Gourmet-Restaurants dinieren.

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