Die Säulen des Olympischen Zeus

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Die Errichtung dieses Bauwerks begann während der Herrschaft des Athener Tyrannen Peisistratos im 6. Jahrhundert vor Christus. Als in Athen wieder die Demokratie einkehrte, wurden die Bauarbeiten eingestellt, da man den Tempel nun als Symbol der Tyrannei betrachtete.

Später, in der hellenistischen Periode, versuchte der syrische König Antiochus IV. Epiphanes, den Bau wieder in Gang zu bringen. Dies trug anfangs auch Früchte, allerdings wurden die Bauarbeiten mit dem Tod des Königs gleich wieder eingestellt. Der nach wie vor halbfertige Tempel wurde schließlich von Lucius Cornelius Sulla schwer beschädigt, als dieser meinte, Athen im Jahre 86 vor Christus einnehmen zu müssen.

So dauerte es bis zum Jahre 131 nach Christus, bis das Projekt unter Kaiser Hadrian endlich wie vorgesehen seinen Abschluss fand. Im 3. Jahrhundert jedoch wurde der Tempel aufgegeben und beim herulischen Einmarsch in Athen erneut schwer beschädigt, als die meisten seiner Säulen abgerissen und als Baumaterial missbraucht wurden.

Heutzutage sind noch ganze 16 Säulen übrig, von denen sich 15 nach wie vor stolz in den Himmel recken. Abgesehen vom Haupttempel finden sich auch Überreste römischer Thermen, Gebäudereste aus der klassischen Epoche, Fundamente einer frühen christlichen Basilika und Relikte römischer Festungen auf dem Gelände.

Zusätzliche Infos

Name: Die Säulen des Olympischen Zeus
Anschrift: Olympeion Archeological Site, Athens
Distrikt: Central Athens
Anfahrt: Metro Red Line (2): Acropoli Station

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