Im Verlauf ihrer gesamten Geschichte wurden die Griechen von Religionen fasziniert – von „gebräuchlichen“ Religionen bis zu Heidentum und Aberglaube, vom Fanatismus bis zur Götzenanbetung.

Die Religion, die sich in Griechenland von den Göttern der Antike bis zum christlichen Monotheismus entwickelte, bestimmt nach wie vor das tägliche Leben. Dies zeigt sich nicht zuletzt durch die atemberaubende Anzahl öffentlicher und privater Kirchen auf griechischem Boden, von denen recht viele in Attika liegen.

Zur Zeit des Apostel Paulus, also im 1. Jahrhundert nach Christus, wandten sich die alten Athener nach und nach dem Christentum zu. Andachtsorte der neuen Religion wurden zuerst im Geheimen eingerichtet und genutzt, bis das römische Imperium die Religion im 4. Jahrhundert endlich offiziell anerkannte. Viele historische Tempel wurden anschließend in christliche Kirchen umgewandelt. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts wurden neue christliche Basiliken errichtet; Relikte dieser Kirchen findet man auch heute noch über ganz Attika verstreut.

Im Verlauf des 11. und 12. Jahrhunderts wurden viele eindrucksvolle Kirchen und Klöster im goldenen Zeitalter der byzantinischen Kunst in Athen erbaut - . Kapnikarea, Agioi Theodoroi, Agios Elefterios, Pantanassa, Agioi Assomatoi, Agios Nikolaos Ragavas und die Klöster von Daphni, Kaessariani und Asteriou recken sich nach wie vor stolz und vom Zahn der Zeit unberührt in Attika empor.

In den 1930er Jahren brannte das Gotteshaus ab, wurde nach dem Krieg aber flugs wieder aufgebaut.

Die Kirche Agioi Theodoroi an der Evripidou-Straße am Klafthmonos-Platz wird als eines der wichtigsten byzantinischen Monumente Athens betrachtet.

Diese einfache, einschiffige Basilika an der Areos-Straße 14 in Monastiraki wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts auf den Gärten eines Herrenhauses der athener Homatianos-Logothetis-Familie erbaut.

Oberhalb des Kessariani-Klosters befindet sich ein weiterer Konvent, nämlich das Kloster des Taxiarchs, das gemeinhin das Asteriou-Kloster genannt wird.

Im Kloster finden sich Bäder aus der byzantinischen Zeit sowie aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhaltene Fresken.

Das Kloster Agios Ioannis Kynigos (Sankt Johannes) blickt an der Nordseite des Berg Hymettus auf den Vorort Agia Paraskevi hinab.

Das Kloster Agios Ioannis Theologos liegt am westlichen Hang des Berges Hymettus, gleich über dem Papagos-Friedhof.

Das auf den pinienbewachsenen Hängen des Berges Stavros in Salamina erbaute Kloster des St. Nikolas der Zitronen (ja, der Zitronen) befindet sich gleich neben einer kleinen Kirche aus dem 10. Jahrhundert.

Das Kloster Daphni liegt an der Peripherie der Gemeinde Chaidari und wurde Gerüchten zufolge auf den Ruinen eines historischen Apollo-Tempels erbaut.

Das Panagia-Faneromeni-Kloster, das man wegen seiner Lage in einem Pinienhain in Faneromeni so nannte, liegt gegenüber der schmalsten Stelle des megarischen Golfes.

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