Dokos (Hydra)

Diese trockene Felseninsel wurde von den Göttern (vielleicht aber auch von schnöden geologischen Aktivitäten) zwischen Hydra und dem Peloponnes eingebettet. 1992 war ihr Name in aller Munde, als man damals ein versunkenes Handelsschiff aus der frühen helladischen Periode (etwa 2200 vor Christus) dort entdeckte.

Dokos wird bereits seit der Jungsteinzeit im 5. Jahrtausend der Geschichte bewohnt. In der kykladischen Epoche, also im 3. Jahrtausend, erreichte die Bevölkerungsanzahl ihren Höhepunkt.

Die Insel, die einst als Ameropia bekannt war, hatte eine hervorragende strategische Position inne, die sich perfekt zur Kontrolle des Argolischen Golfes und der östlichen Lakonischen Küste eignete. Ihre strategische Bedeutung zeigt sich heutzutage noch an den Relikten ihrer byzantinischen Zitadelle und durch ihre intensive Nutzung als sicherer Hafen durch Seefahrer, die im 19. Jahrhundert von Hydra aus in See stachen.

Heute gibt es hier nur noch 50 waschechte Einwohner, dafür allerdings umso mehr Gäste, die zu Gottesdiensten in das Kloster St. Eupraxia strömen oder freies Camping an der Nordküste genießen.

Zusätzliche Infos

Name: Dokos
Gebiet: Hydra

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